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Ehrenamtlichen-Qualifizierung

Solch eine Ehrenamtlichen-Schulung hat es im Fuchsbau noch nie gegeben: in vier Wochenend-Modulen wurden insgesamt 19 Fuchsbau-Mitglieder auf ihre verantwortungsvolle Rolle aus Trauerbegleiter für Kinder und Jugendliche vorbereitet. Der besondere Reiz lag in der Mischung aus „alten Füchsen“, die schon über 10 Jahre im Fuchsbau aktiv sind vielen ganz neuen Gesichtern voller Ideen und Motivation, die durch das Seminar auf ihre zukünftige Rolle als Begleiter der Trauergruppen vorbereitet wurden.

In den Modulen ging es unter anderem um 

  • Grundhaltung der achtsamen Wahrnehmung
  • Trauertheorien & Modelle
  • Kindertrauer / Jugendtrauer
  • Biographiearbeit
  • Arbeit mit Gefühlen und Ritualen
  • Komplexität der Trauer
  • Gesprächsführungsmethoden

Kinder und Jugendliche werden durch den Tod eines nahen Angehörigen in der Regel in die bis dato schwerste Krise ihres Lebens gestürzt. Sie in dieser Phase zu begleiten und stärken erfordert ein hohes Maß an fundiertem Hintergrundwissen, Sensibilität und einen Baukasten praktischer Handwerkzeuge.

Das Konzept für die Schulung stammte von Walburga Schnock-Störmer vom Leuchtturm in Schwerte, basierend auf dem Schulungskonzept des Bundesverbands Trauerbegleitung e.V., die auch zwei Module selbst leitete.

Fuchsbau-Leiterin Gaby Neuber, welche die übrigen zwei Module gemeinsam mit den anderen beiden Hauptamtlichen Klaus Minkner und Charlotte Wallenstein durchgeführt hat, resümiert: „Wir freuen uns sehr, dass sich immer wieder Menschen bereit finden, sich für Kinder und Jugendliche zu engagieren, deren Welt gerade zerbrochen ist. Insgesamt sieben neue Ehrenamtliche verstärken nun unser Team.“

Diese beiden Schulungsteilnehmer leisten bei unserer Trauerarbeit zwar rein intuitiv auch wertvolle Dienste. Doch trotz regelmäßiger Teilnahme an den Schulungsmodulen haben beide Vierbeiner die Fortbildung ohne Abschlusszertifikat verlassen…